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Das wichtigste Merkmal der chemischen Industrie Niederösterreichs ist neben der starken Verschiedenheit der Betriebsgrössen die ausserordentliche Vielfältigkeit der Produktion. Mit rund 7.500 Beschäftigten entfallen knapp 12 % aller Arbeitnehmer der gesamten österreichischen chemischen Industrie auf Niederösterreich.
Beim Produktionswert liegt der Anteil Niederösterreichs bei knapp 13 %, was einem Produktionsvolumen von rund 2,4 Milliarden Euro entspricht. Damit liegt Niederösterreich an 2. Stelle aller Bundesländer.
Die chemische Industrie verfügt derzeit in Niederösterreich über rund 158 Betriebsstandorte
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Der heutige Schwerpunkt der chemischen Industrie Niederösterreichs liegt hauptsächlich bei der kunststofferzeugenden und kunststoffverarbeitenden Industrie, der Kautschukwarenindustrie und bei textilen Lederhilfsmitteln. Über ein Drittel des Anteiles an der österreichischen Produktion haben die Betriebe der Lackindustrie, der technischen Gase sowie der organischen Chemikalien, Kerzen- und Wachswarenerzeugung.

Die Betriebe der chemischen Industrie bewegen sich erfolgreich in einem Umfeld, das von umfassenden gesetzlichen Rahmenbedingungen definiert ist. Die wichtigsten Materien sind in der Gewerbeordnung, im Chemikaliengesetz, in der Chemikalienverordung sowie in den Stoffrichtlinien der EU festgeschrieben.

Bei den niederösterreichischen Betrieben wurde Umweltschutz bereits frühzeitig sehr gross geschrieben und bis heute gehen massgebliche Summen jährlich in Aufwendungen, die zur weiteren Reduktion von Umweltbelastungen führen.

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