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"Alle Dinge sind Gift
und nichts ist ohne
Gift.
Allein die Dosis macht,
dass ein Ding kein Gift
ist."
Leitsatz von Paracelsus (1493 -1541) |
Es
lässt sich nicht immer so einfach sagen, ob eine
bestimmte Substanz nun ein Gift ist oder eben nicht.
Es gibt Stoffe, welche unser Körper unverzichtbar
braucht, von denen jedoch nicht zu viel aufgenommen
werden darf, da sie sonst schaden. |
Nehmen
wir das Kochsalz (NaCl) als Beispiel. Unter normalen
Bedingungen benötigt der Mensch etwa 3 g pro Tag.
Nach intensivem Schwitzen muss der dadurch erhöhte
Salzverlust zusätzlich ausgeglichen werden.
Konsumieren wir über eine längere Zeitdauer
jedoch mehr als 10-15 g pro Tag, so kann dies negative
Folgen haben. Dies macht sich jedoch erst nach einer
gewissen Zeit bemerkbar (Monate oder Jahre). Der Konsum
von über 60 g Kochsalz in kurzer Zeit könnte
dagegen unmittelbar zum Tod führen.
Kochsalz
kann also auf der einen Seite als Gift bezeichnet werden,
nämlich wenn zu viel konsumiert wird, auf der anderen
Seite ist Salz aber ein essentieller Nährstoff.
Diese
Betrachtungen sind auf Lebensbereiche wie den Genuss
von Alkohol, Koffein und Teein ebenso umsetzbar.
Ganz allgemein trifft diese Feststellung von Paracelsus
für fast alle Substanzen bzw. Chemikalien zu.
Fachleute
der chemischen Industrie wissen um die Grenzen und um
den verantwortungsvollen Umgang mit diesen Stoffen und
sind bemüht, diesen Erfahrungsschatz weiter auszubauen. |